• Drittes Remis in Folge

    Drittes Remis in Folge

    Als in einem bis dahin recht ereignislosen Spiel in der 25. Minute Clemens Haberzettl einen Eckstoß maßgerecht auf Mathias Pape zirkelte, der freistehend zum 1:0 einköpfte, schien es kurz so, als sei der Gegner schon geschlagen. Denn binnen weniger Minuten rollten weitere Angriffe auf das Tor der Gastgeber vom TSV Bicken, die allerdings nicht zum Erfolg führten.

    Bei einem harmlosen Angriff der Bickener sprang im Strafraum der Ball unserem japanischen Neuzugang Hiroto Tochihiro unglücklich an den Arm. Beim fälligen Strafstoß scheiterte Gündoz an Keeper Dusan Olujic. Noch aus dieser Szene entwickelte sich der zweite Strafstoß als Natnael Tega im Strafraum zu Fall kam. Sergen Rüzgar machte es besser und verlud Olujic in Minute 31 zum 1:1 Ausgleich.

    In der zweiten Halbzeit verstärkten die Blau-Gelben ihre Bemühungen um den Siegtreffer, während die Gastgeber mit viel Kampfesmut versuchten den Kasten sauber zu halten. Einige Chancen konnten die Sportfreunde herausspielen, jedoch scheiterten Michael Xenokalakis, Haberzettl, Pape und der eingewechselte Tomi Pillinger am Torwart oder zielten daneben. Die letzte Chance verbuchte Ingo Czyrzewski, aber sein Kopfball flog kurz vor Schluss am langen Pfosten vorbei.

    Das Spiel war begleitet von einigen seltsamen Entscheidungen der Unparteiischen mit dem Höhepunkt einer gelbroten Karte für Jonas Herberg, nachdem er zuvor von Tega gefoult wurde.

    Insgesamt fehlt den Blau-Gelben in der Restrunde bislang noch die Selbstsicherheit und Abgeklärtheit, die sie sich im Laufe der Vorrunde aufgebaut hatten. Dies dürfte eine wichtige Voraussetzung sein, um ein solches Spiel gegen einen spielerisch, jedoch nicht kämpferisch, klar schwächeren Gegner zu gewinnen.

    Bicken: Seshko – Rüzgar, Gouri, Gündüz, Tomas Kager – Oxouzidis (73. Haas), Hermon Tega – Gojani (68. Kneifel), Velinov, Schäfer (85. Nils Benner) – Natnael Tega.

    SF/BG Marburg: Olujic – Tochihara, Herberg, Jencik, Moreno (76. Jogataki) – Pape, Xenokalakis –  Haberzettl, Huhn – Czyrzewski, Löwer (61. Pillinger)

    Schiedsrichter: Poth (Limeshain) – Zuschauer: 200 – Gelbe Karten: Natnael Tega, Rüzgar, Schäfer, Velinov, Gouri (Bicken), Moreno, Herberg, Huhn (SF/BG Marburg) – gelb-rote Karte: Herberg (86., SF/BG Marburg) – besonderes Vorkommnis: Marburgs Torwart Olujic hält Handelfmeter von Gündüz (30.)

    Tore: 0:1 Pape (25.), 1:1 Rüzgar (31., Foulelfmeter)